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Erkenne und erreiche deine Ziele in 4 Schritten

Wie du lernst nach den Sternen zu greifen

Ich möchte nicht eines Tages aufwachen und feststellen, dass ich die Ziele anderer verfolgt habe.

Ich möchte aufwachen und dankbar und zufrieden mit mir sein. Die einen streben nach Erfolg im Job, andere wollen eine Familie gründen und wieder andere sehnen sich nach dem Mut die eigenen Wünsche umzusetzen. Ziele haben heißt nicht immer das “next big thing” erreichen zu müssen. Auch der Wunsch nach einem minimalistischen, naturverbundenen Leben, mit möglichst viel Unabhängigkeit vom Wirtschaftssystem kann ein “Ziel” sein. 

 

Zielsetzung: Wähle Ziele die zu DIR passen

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Woher weiß ich welchen Zielen ich folgen soll? Und: Wie definiere ich meine Ziele?

In meinen “wilden 20ern” hatte ich mir große Ziele zurechtgelegt, die mir zu jener Zeit Halt und Orientierung gaben. Den Fokus noch stark darauf gerichtet was “man” eben tut, ohne darauf zu achten ob es zu meinem Wesen passt. Irgendwann merkte ich jedoch: Meine Ziele passen nicht zu mir. Wenn ich an meine Zukunft dachte, empfand ich keine echte Freude. Bei dem Gedanken an Karriere und 40 Jahre Großraumbüro wurde mir regelrecht schlecht.

Denn was ich während all der Zeit nicht getan hatte, war auf mich zu hören. Auf mein Herz, meine Intuition.

Heute, jenseits der 30, habe ich meinen Fokus von den großen Zielen genommen. Stattdessen habe ich mehr Vertrauen in das Leben und in meine Intuition. 

Deine Ziele erreichst du nur, wenn du dich mit allem was du hast dafür einsetzt und dahinter stehst: Mit Verstand, Kopf UND Herz. Hör in dich hinein: Welche Tätigkeiten machen dir Freude? Was wirst du nicht müde zu tun? Was hast du dir immer schon heimlich gewünscht, aber dich nie getraut auszusprechen? Dies können erste Hinweise auf deine großen Ziele sein.

 

Sprenge die Grenzen in deinem Kopf, die du dir selbst gesteckt hast.

Beispiel: Stellt dir vor, du arbeitest als Manager in einer Werbeagentur aber dein Herz schlägt fürs Backen. Deshalb wagst du den ersten Schritt und beschließt während deinem Urlaub ein 14-tägiges Praktikum in einer Bäckerei zu machen.

Das kannst du dir nicht vorstellen? Dann ist es vielleicht doch nicht das Ziel das du wirklich erreichen willst. Hab Geduld, sei offen, habe vertrauen und halte Ausschau nach Zeichen. Vertraue dem timing deines Lebens.

 

Aber ich habe so viele Ziele! Wie soll ich mich da entscheiden?

Wenn du sehr kreativ und leidenschaftlich bist, kann es sein, dass du statt einem, zwei oder drei Zielen ganze 20 oder mehr Ziele umsetzen willst. Schau dir diese Ziele nochmal an und überlege dir bei jedem Ziel ob du dir wirklich vorstellen kannst all deine Energie hinein zu stecken. Meist reduzieren sich die Ziele dann oder du kannst einige zusammenfassen. Wenn du Angst hast ein Ziel von der Liste zu streichen, sei beruhigt. Es ist nicht verloren, denn es wirklich dein Ziel ist, kommt es immer wieder in dein Leben gepurzelt.

→ Höre nicht allein auf andere und auch nicht allein auf deinen Verstand wenn du dir deine Ziele steckst. Nur wenn du neben deinem Verstand auch Herz und Bauch am Entscheidungsprozess teilhaben lässt, wirst du deine Ziele erreichen können und langfristig damit zufrieden sein. 

 

Zeitpunkt: Neujahrsvorsatz vs. Bierfilz

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Gibt es einen richtigen Zeitpunkt sich auf den Weg zu deinen Zielen zu begeben? Wenn du deiner inneren Stimme lauschst, merkst du wann du bereit dafür bist. 

 

Es ist nicht so wichtig wann du dir vornimmst etwas zu ändern, sondern dass du es tust. Done is better than perfect – fang einfach an.

Du selbst weißt am besten, ob du deine Vorhaben an Silvester laut in die Nacht hinaus schreien musst um sie zu erreichen, oder sie lieber still und leise auf einen Bierfilz kritzelst.

Ich persönlich nehme mir gerne während der Rauhnächte (Weihnachten bis Heilig drei Könige) Zeit, wie ich das neue gestalten will. Welche Beziehungen möchte ich intensivieren, welche herunterfahren? In welchem Bereich möchte ich mich persönlich weiterentwickeln? Möchte ich meine Arbeit oder meine Arbeitsbedingungen verändern?

Beispiel: Im Zug von München nach Prien am Chiemsee träumst du davon als Bäcker ein Café am See zu besitzen in dem du deine selbst gebackenen Kuchen verkaufst. Also kritzelst du das Ziel „eine eigene Bäckerei am See besitzen und selbst gemachte Kuchen verkaufen“ auf eine Serviette die du aus dem Servicewagen stibitzt.

→ Statt auf den einen wahren Zeitpunkt zu warten, steck dir Stift und Papier in die Tasche. Sobald deine Wünsche zu Zielen gereift sind und du sie in Worte fassen kannst, notiere sie.

 

Details: Konkretisiere deine Ziele 

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Die Erreichung von großen Zielen dauert meistens länger als ursprünglich geplant.

Deshalb ist es ratsam Teilziele und vielleicht sogar Mini-Ziele zu definieren  an denen du regelmäßig arbeiten kannst, damit du am Ball bleibst.

Beispiel: Eines deiner Teilziele ist es einen Bäcker zu kontaktieren um einen Termin für ein Praktikum zu vereinbaren (bis 31. Mai). Ein anderes Teilziel ist es dort einen Tag Probe zu arbeiten (bis 31. Juni). Ein weiteres Teilziel ist es das Praktikum anzutreten (bis 31.Juli).

Dein Mini-Ziel ist es jeden Sonntag etwas zu backen um dich auf das Praktikum vorzubereiten.

→ Nachdem du deine Ziele definiert hast, konkretisiere und breche sie in Teil- und Mini-Ziele herunter.

 

Umsetzung: Aktiv werden & take it easy

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Deine Teil- und Mini-Ziele helfen dir nun am Ball zu bleiben. 

Das wichtigste dabei: Sei nicht verbissen. Verfolge deine Zielen, aber verfolge sie in deinem eigenen Tempo. Denn was hast du davon wenn du dich während deiner Reise gestresst und unter Druck gesetzt fühlst? Nichts. Denn es ist DEINE (Lebens-)reise, und wenn du die Wahl hast zwischen einem Leben voller Druck und Anstrengung und einem Leben voll Freude, Gelassenheit und Vergnügen – was würdest du wohl wählen? 

 

Der folgende Planer hilft dir Schritt für Schritt beim Erreichen deiner Ziele. (Ich habe ihn über meinen Schreibtisch gehängt und adaptiere ihn wenn nötig. So habe ich meine Ziele immer vor Augen.)

hier kostenlos downloaden:

 

Vergiss nicht: Du musst niemandem gerecht werden. Nur dir selbst. 

Denn wie Mark Whitwell sagt:

„Hör auf zu suchen und fange an zu leben.

Die ganze Vorstellung, etwas werden zu müssen, ist die Verleugnung dessen, was du bist.“

Hör auf dein Herz, aber nimm deinen Verstand mit auf die Reise. 

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