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Natürlich schön – mein tägliches Ayurveda Beauty Ritual (auch für Männer)

Nachhaltig(keit) leben ist mittlerweile keine Modeerscheinung mehr, sondern eine Notwendigkeit. Außerdem entdeckt man dabei tolle grüne Alternativen. Ein weiteres plus: Nachhaltig leben ist kostensparend.

Vor ziemlich genau einem Jahr bin ich auf vegane Ernährung umgestiegen. Als ich dann vor ein paar Tagen meine Ausgaben betrachtete, stellte ich fest, dass eine nicht unwesentliche Summe in Haar-, Haut- und Beauty Produkten verschwand. Wieso also nicht den nächsten Schritt wagen?

Also verschenkte ich sämtliche Peelings und Cremes für Gesicht und Körper, Haarkuren, Shampoos in Familiengröße, Gesichtswasser und Duschgels.

Übrig geblieben sind drei Produkte: Haarseife, Apfelessig und Kokosöl.
(Nachtrag: meine Palette hat sich mittlerweile wieder etwas erweitert.)

 

Haare

Haare waschen mit Seife, Apfelessig und Sesamöl

Schon bevor Shampoo den Markt überschwemmte, wurden Haare gewöhnlich mit Seife gewaschen. Heutige Haarwaschmittel enthalten Duft- und Giftstoffe sowie Parabene. Seife hingegen ist frei von all dem.

Meine Haare wasche ich deshalb mit Haarseife. Da gibt es zum Beispiel Neemseife. Diese ayurvedische Seife aus Kräuterzusätzen und Pflanzenölen hat eine antiseptische und antibakterielle Wirkung. Mittlerweile findet man gute Haarseifen auch im Biosupermarkt oder bei Lush.

Anwendung: Die Haare mit einer kleinen Menge Neem- oder Haarseife einmassieren, danach ausspülen. Alle paar Tage kannst du einen kleinen Schuss Apfelessig als Haarspülung verwenden, danach ausspülen. (Der Essiggeruch verschwindet vollständig sobald die Haare trocken sind.) Wenn du besonders sprödes Haar hast, kannst etwas Kokos-, Sesam- oder Arganöl in die Haarspitzen einmassieren.

Tipp: Die Haare erst trocknen lassen und dann kämmen. Dann geht es leichter.

 

Hautpflege

Hautpflege mit Trockenbürste und Kokosöl 

Vor dem Duschen mache ich eine Trockenbürstenmassage.

Dadurch wird die Hautdurchblutung angeregt, sowie das Herz-Kreislauf- und Lymph-System.

Das wiederum führt zu einer schnelleren Ableitung von Schadstoffen aus dem Körper, Schmerzlinderung bei Rheuma und zu einer besseren Immunabwehr und Hautstruktur. Auch der Orangenhaut geht es an den Kragen.

Anwendung: Alle 2 bis 3 Tage. Streich-Richtung: Von den Extremitäten hin zur Körpermitte (Herz). Mit einer Stielbürste zuerst von den Füßen über Unter- und Oberschenkel hin zum Po bürsten (Beinrückseiten nicht vergessen). Dann von den Händen über Unter- zu den Oberarmen. Dann werden Hals, Nacken, Rücken gebürstet und schließlich Bauch, Magen und Rippen. Danach mit Kokosöl einreiben.


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Nase & Mund

Nasendusche, Ölkur und Zungenreinigung

Um die Nasenschleimhäute zu reinigen und Schnupfen vorzubeugen mache ich jeden morgen eine Nasenreinigung.

Anwendung: 1/2 TL Meersalz in ein Neti-Kännchen geben und mit lauwarmem Wasser auffüllen. Den Kopf schräg über das Waschbecken halten und das Wasser durch das eine Nasenloch rinnen lassen. So lange warten bis das Wasser beim anderen Nasenloch wieder austritt. Wenn ungefähr die Hälfte des Salzwassers durchgeflossen ist die Seiten wechseln.

Auch die Zunge reinige ich morgens, noch vor dem Zähneputzen. Der Zungenbelag entsteht als Folge der Ausscheidungsprozesse des Körpers. Durch das Abtragen mit einem Zungenschaber wird der Organismus bei der Reinigung unterstützt. Der hintere Teil der Zunge wird nämlich nicht so einfach durch sprechen und schlucken gereinigt und kann deshalb einen Nährboden für Bakterien und Pilze bilden.

Während ich dusche mache ich eine sogenannte Ölkur („oil pulling“). Diese soll dem Körper Giftstoffe entziehen und die Zähne weiß halten.

Anwendung: Auf nüchternen Magen einen Esslöffel Kokosöl für 15 bis 20 Min. im Mund hin und her bewegen und durch die Zähne ziehen. 

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