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Sinnsuche & Generation Y

Die drei wichtigsten Fragen im Leben

Ich zähle mich zur Generation Y, einer Generation der Warum-Fragern und Sinn-Sucher. Doch egal welcher Generation wir angehören, am Ende unseres Lebens stellen wir uns 3 Fragen:

 

  1. Hatte ich ein erfülltes Leben?
  2. Habe ich ein sinnvolles Leben geführt?
  3. Hatte ich ein glückliches Leben?

 

Ich müsste mich also schon heute fragen, ob ich mit meinem Leben zufrieden bin. Ob mir meine Arbeit Spaß macht und mir im besten Fall sogar sinnvoll erscheint.

Um das Thema Sinnsuche kreisen meist schöne Gedanken und wahre Worte, die in der Praxis jedoch nicht so leicht umzusetzen sind. Ein Großteil von uns werden am Ende ihres Lebens nicht alle der drei oben genannten Fragen mit „Ja“ beantworten können. Warum?

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Auf andere Menschen hören

Da sind Menschen die wir lieben und denen wir vertrauen, die uns nach ihrem besten Wissen und Gewissen Rat geben wollen.

Sie sagen, dass es töricht sei, einen sicheren Job zu kündigen, dies oder jenes zu tun.

Dass es naiv sei aus einer Laune heraus zu versuchen Dinge und die Welt zu verändern die wir als ungerecht empfinden, das funktioniere eh nicht. Dass unser Handeln unüberlegt wäre, und dass wir überhaupt froh sein könnten in Zeiten wie diesen eine Arbeit zu haben mit der wir uns all die vielen Dinge leisten können. Auto, Wohnung in Stadtmitte, Urlaub, Online-Shopping.

Ja, vielleicht. Sie sagen uns diese Dinge, weil sie unser bestes wollen. Weil auch sie nicht wissen welcher Weg der beste ist.

Aber am Ende des Lebens stellen wir uns nunmal drei Fragen, und wenn ich aus heutiger Sicht in eine andere Richtung steuere und nicht versuche diese drei Fragen gewissenhaft mit „Ja“ zu beantworten, muss ich etwas ändern.

Hatte ich ein erfülltes Leben?

Habe ich ein sinnvolles Leben geführt?

Hatte ich ein glückliches Leben?

Da gibt es Werbung und Medien die uns bewusst oder unterbewusst mitteilen welches Leben wir führen sollen. Dass wir, sollten wir nur dies und jenes Konsumgut besitzen einen glückseligen Moment nach dem nächsten erleben werden.

Doch was braucht es, dass wir uns aus dem Schreibtischstuhl bequemen, uns aus unserem gesättigten Zustand lösen und das Steuer in eine andere, sinnvollere Richtung drehen die unserem Leben einen Mehrwert und Sinn gibt?

 

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Sinnvoller aus der Hau-Ruckansatz (Job kündigen und auf Reisen und Sinnsuche zu gehen), ist in kleinen Schritten aber mit Ausdauer und jeden Tag unser Schiff kontinuierlich ein kleines Stück in die für uns richtige Richtung zu lenken. Wenn ein Immobilienmakler erkennt, dass seine eigentliche Leidenschaft im Backen liegt, sich auf Grund von einem möglichen Gesichtsverlust und einem niedrigeren Gehalt nicht traue eine Konditorausbildung zu machen, wäre ein Schritt sich im Bekanntenkreis als Event-Bäcker anzubieten.

Doch die entscheidende Frage, gerade in Zeiten der unzähligen Möglichkeiten, ist:

Woher weiß ich was ich will?

Die wenigsten wissen von klein auf, dass sie Antiquitätenhändler oder Börsenanalyst werden wollen. Oft sind es Fragmente in denen wir Leidenschaft und Sinn erkennen: Für mich sind diese Dankbarkeit, Wertschätzung, Gesundheit und Beziehungen, im Einklang mit der Natur und dem großen Ganzen sein. Mit diesen Grundideen lässt es sich schon arbeiten. Wenn ich mir diese Elemente als Maxime setze, werde ich auf Dauer als Trader an der New Yorker Börse wohl kaum glücklich werden. Eine (Neben-)Beschäftigung als Yogalehrer ist realistischer.

Am Ende unseres Lebens steht nicht immer die Frage nach „wie lange“ ich gelebt habe im Vordergrund. Was zählt ist die Frage nach dem „wie“.

Wie habe ich gelebt?

*** Mehr zum Thema Sinnsuche findest du hier. ***

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